Schlösser & Burgen

zur Startseite / Logo Nesselwang Tourismus


Schlösser & Burgen

Schlösser & Burgen

Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein, das König Ludwig II. ab 1868 auf dem zerklüfteten Pöllatfelsen errichten ließ, sollte, wie er an Richard Wagner schrieb, „im echten Stil der alten deutschen Ritterburgen“ entstehen. Das zunächst in Idealansichten des Bühnenmalers Christian Jank präsentierte Bauvorhaben wurde von Eduard Riedel und Georg Dollmann umgesetzt.
Während der Bautypus dem Stil der Romantik des 13. Jh. folgt, bezieht sich das Bildprogramm der Wandmalereien zum Teil auf die Themenwelt der Wagnerschen Musikdramen wie „Tannhäuser“ und „Lohengrin“. Vorbild des Thronsaals waren die byzantischen Kuppelbauten, sowie die Allerheiligenhofkirche der Münchner Residenz.
Diese Errichtung symbolisiert die Vorstellung Ludwig II. von einem Königtum von Gottes Gnaden. Als er 1886 starb, war sein Riesenschloss noch immer nicht vollendet.

Öffnungszeiten: April – September: 09.00-18.00 Uhr
                             Oktober – März:       10.00-16.00 Uhr
Geschlossen: 01. Januar, 24./25. + 31. Dezember

Eintritt: Erwachsene                                                              12,00 Euro
             Kinder, Senioren, Behinderte, Studenten, 
             Wehr-/Ersatzd., bei Gruppen ab 15 Personen      8,00 Euro
             Führungen im Schloss (ca. 35 Min.)


Schloss Hohenschwangau
Das von 1832 bis 1837 durch Kronprinz Maximilian von Bayern errichtete Schloss Hohenschwangau geht auf eine mittelalterliche Burg zurück. Diese verfallene Burg wurde im neugotischen Stil von dem Künstler und Architekt Domenico Quaglio für Maximilian umgestaltet. Das Schloss diente der königlichen Familie als Sommerresidenz.
König Ludwig II. hat hier einen großen Teil seiner Kindheit verbracht. Noch heute weist Hohenschwangau teilweise Mauern der alten Burg nach.

Öffnungszeiten: April – September: 09.00-18.00 Uhr
                              Oktober – März: 10.00-16.00 Uhr
Geschlossen: 24. Dezember

Eintritt: Erwachsene                                                               10,50 Euro
             Kinder, Senioren, Behinderte, Studenten, 
             Wehr-/Ersatzd., bei Gruppen ab 15 Personen      8,00 Euro
             Führungen im Schloss (ca. 25 Min.)


Schloss und Park Linderhof
Schloss Linderhof, die „Königliche Villa“ Ludwigs II., geht zurück auf ein Jagdhaus seines Vaters Maximilian II., das so genannte Königshäuschen. Es wurde zwischen 1870 und 1872 durch Georg Dollmann mit einem U-förmigen Gebäudekomplex erweitert, in dessen Mittelpunkt das Paradeschlafzimmer lag. Der Neubau war wie das Königshäuschen ein hölzerner Ständerbau. Erst 1874 wurde die Außenfassade mit einem Steinbau ummantelt, das alte Jagdhaus wurde abgetragen und im Park wieder aufgebaut. Anschließend ergänzte man das Schloss durch Spiegelsaal und Treppenhaus und stattete es im Stil des „Zweiten Rokoko“ aus.

Öffnungszeiten: April – September: 09.00-18.00 Uhr
                              Oktober – März:     10.00-16.00 Uhr
Geschlossen: 01. Januar, Faschingsdienstag, 24./25. + 31. Dezember

Eintritt:  Erwachsene                                                               8,50 Euro
             Kinder, Senioren, Behinderte, Studenten, 
             Wehr-/Ersatzd., bei Gruppen ab 15 Personen      7,50 Euro
             Führungen im Schloss (ca. 25 Min.)


Hohes Schloss Füssen
Das auf dem Morissefelsen errichtete Hohe Schloss in Füssen zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der deutschen Spätgotik. Seine heutige, im Wesentlichen unveränderte Gestalt erhielt das Schloss von 1486 bis 1505 unter dem Augsburger Bischof Friedrich II. von Zollern. Er baute die Burg zu einem prächtigen, aber auch wehrhaften Residenzschloss aus. Der Rittersaal und die feinen illusionistischen Fassadenmalereien zeugen noch heute von der kulturellen Blüte der damaligen Zeit. Mit der Säkularisation fiel das Schloss an das Königreich Bayern. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts verschlechterte sich der bauliche Zustand zunehmend. Erst der Umbau zu einem Amtsgericht mit Bezirksgefängnis ab 1862/1863 rettete das Gebäude vor dem endgültigen Verfall. Heute sind dort neben der Zweigstelle Füssen des Amtsgerichts Kaufbeuren noch eine Zweigstelle der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die städtische Gemäldegalerie untergebracht. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den Jahren 1995 bis 2000 erstrahlt das Schloss heute in alter Pracht.

Öffnungszeiten: April – Oktober:     Dienstag – Sonntag: 11.00-16.00 Uhr
                             November – März: Dienstag – Sonntag: 14.00-16.00 Uhr

Führungen: jeden Mittwoch um 14.30 Uhr


Burgruine Hohenfreyberg
Hohenfreyberg ist eine der letzten Burgen, die neu gebaut wurden. Ihr Bauherr ist Friedrich von Freyberg zu Hohenfreyberg, er errichtete sie 1418-1432 im Stil einer staufischen Burg. Um ein unübersehbares Machtsymbol zu setzen, baute er diese in einer spektakulären Höhe.
1460 verstärkte man die Burg durch ein Artilleriehaus und ein wuchtiger Torturm sollte die Süd-seite schützen. Da jedoch die Bau- und Unterhaltskosten die Einkünfte der Familie aus ihrem kleinen Territorium weit überstiegen, mussten sie um 1480 die Burg an den obersten Lehnsherren von Österreich – Tirol veräußern. Von 1480 bis 1609 wurde sehr viel an der Burg gebaut. Noch 1607-09 rüstete die Tiroler Landesregierung die Burg auf modernere Artilleriewaffen um. Niemand konnte damals ahnen, wie sinnlos diese Instandsetzung sein sollte, denn nur 37 Jahr später wurde die Bug niedergebrannt.
Seit 1995 wird Hohenfreyberg sorgfältig fachkundig erforscht und mustersaniert.

Öffnungszeiten/Eintritt: Die Burg ist ganzjährig kostenlos zu besichtigen. Es wird aber um eine kleine, freiwillige Spende für die Erhaltung der Burg gebeten.

Führungen: Mit dem in Zell ansässigen Büro für Burgenforschung Dr. Joachim Zeune können Termine für Führungen vereinbart werden.


Burgruine Eisenberg
Burg Eisenberg wurde um 1315 von Peter von Hohenegg als Gegenburg zum gegenüberliegenden Falkenstein erbaut. Sie demonstrierte den Machtanspruch der edelfreien Herren von Hohenegg gegenüber den Grafen von Tirol, die ihrerseits mit der in Sichtweite liegenden Burg Falkenstein ihre Ansprüche auf das Ostallgäu geltend machten.
Jedoch taucht die Burg erst im Jahr 1340 urkundlich auf. Nach Übergabe der Burg an den Sohn, Berthold von Hohenegg, verkaufte er sie 1383 an den Erzherzog Leopold von Österreich.
Dieser war Lehen der Familie von Freyberg. Die Burg wurde nach etlichen Zerstörungen durch den Bauernkrieg und einen Blitzschlag teilweise repariert. 1646 wurde Eisenberg von der Tiroler Landesregierung niedergebrannt. Die Gemeinde Eisenberg kaufte die Ruine um 1980 der Bayerischen Regierung ab. Von 1981 bis 1993 erfolgten Sanierungsarbeiten zur Erhaltung der Burg Eisenberg.

Öffnungszeiten/Eintritt: Die Burg ist ganzjährig kostenlos zu besichtigen. Es wird aber um eine kleine, freiwillige Spende für die Erhaltung der Burg gebeten.

Führungen: Mit dem in Zell ansässigen Büro für Burgenforschung Dr. Joachim Zeune können Termine für Führungen vereinbart werden.


Burgruine Nesselburg
Die Nesselburg ist eine Burggründung des späten 13. Jahrhunderts, erbaut vom edelfreien Geschlecht der bedeutenden Rettenberger. 1302 wird sie erstmals genannt, als sie and das Hochstift Augsburg verpfändet wurde. Damals hieß sie „die Burch ze Nesselwanch“. 19 Jahre nach Ausbesserungsarbeiten im Jahre 1576 an Öfen und Fensterrahmen, vermeldet eine Notiz, dass die Burg niedergebrannt sei. Bis heute ist es unklar, wo sich die lebensnotwendige Vorburg mit ihren Wirtschafseinrichtungen befand. Eine 1997 begonnene Sanierung des maroden und einsturzgefährdeten Mauerwerks der sich in Privatbesitz befindlichen Burg (Eigentümer Gerald Wimmer) musste bedauerlicherweise nach einem Jahr eingestellt werden. 

Öffnungszeiten: Jederzeit für Besichtigungen zugänglich


Burgruine Falkenstein
Falkenstein ist mit 1227 m Deutschlands höchstgelegene Burgruine. Die Burg wurde erst gegen 1280 von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut, als eindrucksvolles Herrschaftssymbol.
Diese Burg hatte aufgrund ihrer schlechten Wirtschafts- und Wasserversorgung und ihrer extremen Höhenlage keinerlei militärstrategische Bedeutung, sie war nur eingeschränkt nutz- und bewohnbar. 1646 wurde die schon damals halb eingestürzte Burg dem Verfall endgültig preisgegeben. König Ludwig II. wollte im Jahre 1883 die Ruine neu aufbauen und durch ein noch imposanteres Schloss, als es Neuschwanstein schon war, zu ersetzen.
Doch durch die immer prekärere finanzielle Lage und schlussendlich dem Tod des Königs Ludwig II. wurde das Projekt fallen gelassen. Sechs Jahre später legte ein Blitzschlag die östliche Giebelwand mit ihren beiden Eingängen komplett ein. Heute kann man die Burg bequem vom Burghotel, das zur gemütlichen Einkehr einlädt, in wenigen Minuten ersteigen. Ein kurzer Abstieg dagegen führ zur 1889 geschaffenen Mariengrotte.

Öffnungszeiten: jederzeit

 

Nach Oben