Heimathaus Nesselwang
Das Nesselwanger Heimathaus "Beim Glaser" in der Füssener Straße 13 ist ein altes Fachwerkhaus (Baujahr 1807), das weitgehend mit Originalmobiliar ausgestattet ist (Stube, Kammern, Glaserwerkstatt, landwirtschaftliche Sölde, Austragskammer und mehr). Im Dachboden befindet sich eine Zusatzausstellung einer Schreiner- und Schusterwerkstatt. Stall und Tenne sind für Land-, Alp- und Forstwirtschaft reserviert. Der Themenbereich "Stall" wurde in jüngster Zeit fertiggestellt. Das Heimathaus ist mit viel persönlichem Einsatz und Engagement von Nesselwanger Bürgern entstanden und wird von maßgebender Seite fachliche betreut.
Eintritt: frei, Spenden werden gerne angenommen
Geöffnet: jeden Mittwoch von 16.00 - 18.00 Uhr
jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 - 17.00 Uhr
Skimuseum
Mit der Ausstellung "Skigeschichte Nesselwang" im Torgebäude , Hauptstr. 1a setzt das Allgäuer Bergdorf seinen Spitzensportlern ein Denkmal. Schon lange vor dem mehrfachen Biathlon-Olympiasieger und Weltmeister Michael Greis war es zum Beispiel Franz Keller, der in der Nordischen Kombination mit Olympia-Gold und WM-Titel den Ruf seiner sportbegeisterten Heimatgemeinde in alle Welt hinaus getragen hatte. Insgesamt nahmen rund ein Dutzend Nesselwanger bisher an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil. Neben diesen Ikonen des Wintersports kehrten andere Spitzenathleten mit vielen nationalen Meistertiteln zurück.
In der Ausstellung, die von der Nesselwanger Sportreporter-Legende Bruno Moravetz ("Wo ist Behle?") angeregt wurde, zeigen sie ihre Trophäen, ihre zum Teil historischen Sportgeräte und viele Fotos aus den Gründerjahren des Skisports. In der Kollektion von Biathlon-Gewehren hat die Ausrüstung von Weltklasse-Athlet Michael Greis natürlich einen Ehrenplatz.
Eintritt: frei
Geöffnet: Sonntag und Mittwoch jeweils von 16.00 - 18.00 Uhr
Brauereimuseum Nesselwang
In der von der Postbrauerei Nesselwang liebevoll zusammengetragenen Sammlung im Brauereimuseum, Hauptstr. 25 können Sie eindrucksvoll sehen und erleben, wie früher der edle Gerstensaft gebraut wurde.
Eintritt: 5 Euro inkl. 1 Bier od. alkoholfreies Getränk nach Wahl
Führung Museum: jeden Freitag um 17.00 Uhr
Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren
Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist das Freilichtmuseum für den Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben. Es wurde bereits 1955 eröffnet und ist damit das erste Museum seiner Art im süddeutschen Raum.
So zeigt das Museum Häuser und Höfe vom 17. bis in das 20. Jahrhundert, Handwerkstätten und frühere technische Bauten. Die Gebäude sind eingerichtet mit allem, was man früher zum Wohnen und Wirtschaften brauchte. Auch die Außenanlagen mit Schafen, Bauerngärten und Äckern vervollständigen das Bild früheren Lebens im Allgäu.
Bauernhaus-Museum Wolfegg
Das Bauernhaus-Museum in Wolfegg ist keine Ansammlung musealer Raritäten, sondern ein richtiges Dorf. Mit prächtigen alten Häusern aus unserer oberschwäbischen und Allgäuer Heimat, hingeschmiegt an den Hang des Achtales, eingebettet zwischen großen, alten Bäumem.
Über knarzende Böden und ausgetretene Stufen öffnen sich Stuben und Kammern, Küchen und Klosetts, Bühnen und Ställe. Eine Welt aus längst vergangenen Tagen tut sich auf, und jedes Einrichtungsstück erzählt eine kleine Geschichte.
Allgäuer Bergbauernmuseum
In Diepolz, der einst höchstgelegenen Pfarrei Deutschlands, können Sie das Allgäuer Bergbauernmuseum besichtigen. Es liegt am Südhang des 1200 Meter hohen Hauchenbergs vor der grandiosen Kulisse der Allgäuer Alpen. Hier wird das Leben von Mensch und Tier in den Bergen dokumentiert. Nicht nur die schönen Seiten, die sich den Urlaubern präsentieren, sondern auch der Existenzkampf, den die Bergbauern gegen die Launen der Natur führen mussten. Zählte das Allgäu doch einst zu den ärmsten Regionen Deutschlands.
Auch die kleinen Museumsbesucher dürfen sich freuen. Langeweile gibt es im Bergbauernmuseum nicht, auch dann nicht, wenn es einmal regnen sollte. Im Gelände bereitet der ungewöhnliche Spielplatz großen Spaß. Im Bauernhof toben sich kleine und große Kinder in einem Heustock aus oder bestaunen im Museumskino die Abenteuer des Bergkoboldes Purzel. Die zutraulichen Tiere im Museumsbauernhof haben sich längst an ihre Besucher gewöhnt.
Allgäu Museum
Das Allgäu-Museum ist sowohl ein Museum für die Stadt Kempten als auch für die ganze Region. Auf sechs Etagen werden Geschichte und Kultur Kemptens und des Allgäu vorgestellt. In einem eigenen Kunstgewölbe wird ein Überblick über das regionale Kunstschaffen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt. Die gesamte Ausstellungsfläche des Museums beläuft sich auf über 1.500 Quadratmeter.
Im historischen Kornhaus präsentiert sich das Allgäu-Museum in moderner Gestaltung, die gleichzeitig den räumlichen Gegebenheiten des Gebäudes aus dem späten 17. Jahrhundert Rechnung trägt. Die museale Konzeption ist spannungsreich in Szene gesetzt und sorgt immer wieder für optische aber auch für akustische Überraschungen.
Ein eigens entwickelter Kinderpfad wendet sich mit unterschiedlichen Spielstationen vor allem an das junge Publikum.
Alpinmuseum
Bergsteigen einmal anders: Das ist im Alpinmuseum im Marstall in Kempten möglich. Zu sehen ist die Geschichte der Alpen als Lebensraum. Die mühevolle Besiedlung des Gebirges sowie der Kampf ums Überleben im Gebirge werden genauso gezeigt wie die Entwicklung der letzten 150 Jahre, in denen sich die Alpen zu einem Zentrum des Tourismus entwickelt haben. Bilder geben Aufschluss, wie die Menschen zu verschiedenen Zeiten die Berge sahen und erlebten. Die umfassende Ausstellugn reicht von frühen Gebirgsschilderungen über die wissenschaftliche Erforschung der Alpen bis hin zur künstlerischen Darstellung in Gemälden und Fotografien. Auch eine Auswahl von Bäumen und Tieren sowie Mineralien und Fossilien des Alpenraums sind zu bewundern.
Archäologischer Park Cambodunum (APC)
Die Römerstadt Kempten - Cambodunum gilt heute als das zivile Verwaltungszentrum und der Sitz des Statthalters der Provinz Rätiens im 1. Jahrhundert n. Chr., noch vor der späteren Provinzhauptstadt Augsburg - Augusta Vindelicum.
Nach über 100 Jahren Ausgrabungen werden seit 1983 einige Bereiche der einstigen antiken Siedlung nicht wieder zugedeckt, sondern als Archäologischer Park zugänglich gemacht:
Im 1. Abschnitt des APC ist der Gallorömische Tempelbezirk zugänglich gemacht worden, im 2. Abschnitt sind die Kleinen Thermen zu bewundern und im 3. Abschnitt des APC ist das Forum kostenlos zugänglich.
Römisches Museum
Das Zumsteinhaus wurde 1802 für die aus Savoyen stammende Kaufmannsfamilie de la Pierre erbaut und gehört zu den schönsten Profanbauten Kemptens.
Im Erdgeschoss des Gebäudes ist seit 1961 das Römische Museum untergebracht. Gezeigt werden zahlreiche Bodenfunde aus der am Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. entstandenen römischen Stadt Cambodunum, dem antiken Ursprung Kemptens.
Modelle, Karten und Pläne informieren über das Aussehen und die Größe der römischen Siedlung. Teile der Ausrüstung von Legionären, Keramik (Terra Sigillata), Werkzeug und Zeugnisse der weitgespannten Handelsbeziehungen der Stadt beleuchten die Bedeutung Cambodunums.
Kutschenmuseum
Kutschen in vielerlei Formen sind im wohl ungewöhnlichsten Museum des Allgäus in Hinterstein zu bewundern und zu bestaunen. Gerade Kinder sind von der ungewöhnlichen Atmosphäre begeistert.